Berliner Halbmarathon 2018 am 8. April 2018

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Geschichte

Die Geschichte des Berliner Halbmarathon

Der Berliner Halbmarathon hat einen historischen Hintergrund, wie er nur in der deutschen Hauptstadt möglich ist. Die Wurzeln des größten und hochklassigsten deutschen Rennens über die 21,0975 km liegen in beiden Teilen der einst geteilten Stadt. Im früheren Ost- und West-Berlin gab es entsprechende Laufveranstaltungen, die nach der Wende schon 1990 zu einem Rennen vereinigt wurden: Der Berliner Halbmarathon, der inzwischen auf dem Weg ist, zu einem ähnlichen Klassiker wie der BMW BERLIN-MARATHON zu werden, und der Berliner Friedenslauf.

Lange hatte sich die heimische Läuferschaft im Ostteil ein Rennen durch die Stadt gewünscht. Doch alle Bemühungen, an frühere Traditionen der ungeteilten Stadt wie „Potsdam-Berlin" oder „Quer durch Berlin" anzuknüpfen, scheiterten im Osten am Behördenweg. Impulse von unten bewirkten damals wenig. 1981 gab es mit einem Marathon durch Nebenstraßen des Bezirkes Lichtenberg einen ersten Versuch. Hier beginnt die Zählung des Berliner Halbmarathon.

Im Westteil Berlins hatten die Läufer dank des Einsatzes der französischen Alliierten, die die 25 km de Berlin ins Leben riefen, bereits ein wenig länger einen echten Citylauf, dem bald der BERLIN-MARATHON folgen sollte. Doch als es für eine Hauptstadt zum guten Ton gehörte, einen Citylauf zu veranstalten, gab man auch im Roten Rathaus und im DTSB (Deutscher Turn- und Sportbund) grünes Licht. Der Lauf sollte natürlich dem Frieden dienen. Laut offiziellen Angaben sollen 20.000 bei der Premiere 1982 gelaufen sein, davon 368 Marathonläufer und 752 über 20 km. 1985 wurde aus Anlass der 90. IOC-Session der Friedenslauf sogar auf einen Donnerstag verlegt. Angeblich 70.000 Aktive – es wäre der größte Lauf der Welt gewesen – sollen dabei gewesen sein. IOC-Präsident Juan-Antonio Samaranch gab den Startschuss.

Erfreute sich die Veranstaltung zu DDR-Zeiten großen Zuspruchs und staatlicher Förderung, so sollte sich das mit der Wende nach dem Rennen 1989 drastisch ändern. Die Rettung war der Zusammenschluss mit dem West-Berliner Halbmarathon. 1990 hatte der Berliner Halbmarathon noch den Beinamen Friedenslauf, doch es gab bereits eine Strecke durch den Ost- und Westteil der Stadt. Damit ging ein Traum in Erfüllung.

Den West-Berliner Halbmarathon gab es bereits seit dem 2. September 1984. Als Generalprobe für den BERLIN-MARATHON, wurde er schon damals vom SCC Berlin organisiert. Allerdings war diese Veranstaltung eher ein rein lokales Vorbereitungsrennen für den Marathon. Die Teilnehmerzahl schwankte entsprechend zwischen rund 1350 und 1800.

Der Lauf wurde dann 1991 aufgrund der Terminenge mit dem BERLIN-MARATHON vom September ins Frühjahr verlegt. Dies geschah zu einer Zeit, als der Halbmarathon als Disziplin auch international aufgewertet wurde. Seit 1992 gab es jährliche Weltmeisterschaften über die genau 21,0975 km lange Strecke. Nachdem die Starterzahlen teilweise rückläufig waren, gelang in den vergangenen Jahren ein enormer Aufwärtstrend. Zudem haben sich Rahmenprogramm und -wettbewerbe zuletzt enorm entwickelt. Einen ersten großen sportlichen Höhepunkt hatte der Berliner Halbmarathon im Jahr 1993, als die ersten beiden Läufer unter 61 Minuten blieben. Carsten Eich (Leipzig) siegte damals in der Europarekordzeit von 60:34 Minuten.

  • 33. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON 2013: Kenianer dominieren wiederholt

    Lang war der Winter und umso größer die Freude als am 7. April 2013 für die 32.036 Teilnehmer des 33. Vattenfall BERLINER HALBMARATHONs die Sonne strahlte.

    Gewonnen hat ein Außenseiter: Jacob Kendagor triumphierte beim größten und hochklassigsten deutschen Rennen über die 21,0975 km am Sonntag. Der Kenianer lief mit 59:36 Minuten eine Topzeit und blieb erstmals in seiner Karriere unter einer Stunde. Auch die schnellste Frau kam bei sehr kalten Temperaturen (Start 4 Grad, Ziel 4 Grad Celsius) aus Kenia: Helah Kiprop siegte mit 67:54 Minuten und erzielte damit die drittbeste je in Berlin gelaufene Zeit. Damit bestätigte der Vattenfall BERLINER HALBMARATHON seine Position als eines der schnellsten Rennen der Welt über die "halbe Distanz".

  • 32.Vattenfall BERLINER HALBMARATHON 2012: Fünf Läufer unter einer Stunde

    Bereits am 16. Januar 2012 und damit so früh wie noch nie war der Vattenfall BERLINER HALBMARATHON ausverkauft, zweieinhalb Monate vor dem Startschuss. 29.246 Läuferinnen und Läufer hatten sich angemeldet – einmal mehr bedeutete dies Teilnehmerrekord. Zusammen mit den Inlineskatern und den Bambiniläufern wurden über 31.700 Teilnehmer registriert. Bei idealen Laufbedingungen (Sonne und kühl) kamen es nicht nur bei den Profis sehr gute Leistungen zustande. Fünf Läufer blieben unter einer Stunde und sorgten dafür, dass der Vattenfall BERLINER HALBMARATHON auch in diesem Jahr zu den Top-Events seiner Art weltweit zählt. Dennis Kimetto siegte in seinem erst zweiten Rennen außerhalb seiner Heimat Kenia in 59:14 Stunden vor dem Halbmarathon-Weltmeister Wilson Kiprop (Kenia, 59:15). Bei den Frauen gab es ebenfalls ein Sprint-Finish, das Philes Ongori in 1:08:25 vor Hela Kiprop (beide Kenia, 1:08:26) für sich entschied.

  • 31.Vattenfall BERLINER HALBMARATHON 2011: Wärme bremste das Tempo

    Erstmals in seiner Geschichte war der Vattenfall BERLINER HALBMARATHON ausverkauft, bevor der Anmeldeschluss erreicht war. Anfang März hieß es „nichts geht mehr“ weil das Teilnehmerlimit von 25.500 erreicht war. Nach acht Jahren konnte das Start-/Zielgebiet wieder auf die Karl-Marx-Allee gelegt werden – aufgrund der großzügigen Platzverhältnisse dort ein großer Vorteil. Mit allen Rahmenwettbewerben zusammen ergab sich auch ein neuer Teilnehmerrekord von 28.869. Zwei Youngsters aus Kenia setzten dem Rennen ihren Stempel auf, Geoffrey Kipsang und Valentine Kipketer, beide 18 Jahre alt, dominierten ihre Konkurrenz fast nach Belieben. Die warmen Temperaturen bis zu 23Grad zur Mittagszeit beeinflussten die Leistungen nicht nur im Elitebereich, auch die Freizeitläufer kämpften mit der ungewohnten Wärme.

  • 30. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON 2010: Flotte Zeiten trotz Gegenwind

    Über 27.000 Anmeldungen inklusive der Rahmenwettbewerbe stellen eine neue Rekordmarke in der Geschichte dieses Laufes dar. Erstmals fand die Messe BERLIN VITAL, wo sich die Teilnehmer ihre Startunterlagen abholen, auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof statt, was sich ausgesprochen positiv auf die Atmosphäre auswirkte. Allein 23.799 meldeten sich für den Hauptlauf an, der Rest ging in Rahmenläufen wie dem Bambinilauf und dem FUN RUN auf. Das Rennen der Männer war gekennzeichnet durch teilweise unangenehmen Gegenwind bei Temperaturen um 10 Grad. Dies verhinderte schnellere Zeiten, da sich keiner alleine nach vorne wagte und sich lieber in der Gruppe versteckte, so lange es ging. Letztlich war es ein Trio, das auf den letzten Kilometern zum Duo wurde, bevor sich auf den letzten 100 m die Entscheidung um den Sieg anbahnte, den sich der Äthiopier Eshetu Wondimu letztlich klar sicherte. Bei den Frauen konnte Sabrina Mockenhaupt nichts ausrichten gegen ihre beiden kenianischen Konkurrentinnen, von denen Pasalia Kipkoech im Ziel klar vorne lag.

  • 29. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON 2009: Gleich vier Kenianer unter einer Stunde

    Der Vattenfall BERLINER HALBMARATHON gehörte auch mit seiner 29. Auflage zu den Top 10-Veranstaltungen weltweit über die ,halbe Distanz' – dies gilt ganz besonders bezüglich des hochklassigen Eliterennens aber auch in punkto Massenlauf. 21.725 Athleten hatten für das Rennen über 21,0975 km gemeldet, die Rekordzahl von 17.888 wurde im Ziel registriert. Während der kenianische Sieger Bernard Kipyego mit 59:34 Minuten eine Weltklasse-Siegzeit lief, steigerte sich Sabrina Mockenhaupt (Kölner Verein für Marathon) auf die deutsche Jahresbestzeit von 68:45 Minuten. Spitzensportlich war es aber vor allem das Männerrennen, das für Furore sorgte. Denn gleich vier Läufer – so viele wie nie zuvor in Berlin in einem Rennen – durchbrachen auf dem schnellen City-Kurs die Stundenbarriere. Fünf weitere blieben unter 61 Minuten. Die Kenianer dominierten wie erwartet vom Start weg das Geschehen an der Spitze. Drei Kilometer vor dem Ziel lösten sich dann Bernard Kipyego, Sammy Kosgei und Wilson Kipsang Kiprotich von der restlichen Konkurrenz. Immer schneller wurden die Kilometerabschnitte gelaufen. Doch auch bei einem famosen 2:45-Minuten-Tempo über 1.000 Meter fiel keiner der drei zurück. So wurde das Rennen erst in einem dramatischen Zielsprint entschieden: Dabei setzte sich mit dem 22-jährigen Bernard Kipyego ein Debütant vor seinen Landsleuten durch.

  • 28. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON 2008: Hochklassige Rennen, über 20.000 Meldungen

    Sowohl qualitativ als auch bezüglich der Teilnehmerzahlen überzeugte die 28. Auflage des mit Abstand größten und hochklassigsten deutschen Halbmarathons einmal mehr. Nach einem spannenden Sprint-Finish wiederholte Patrick Makau Musyoki seinen Vorjahressieg. Der Kenianer lief auf die Sekunde genau eine Stunde und erzielte damit wiederum eine Weltklassezeit. Nur eine Sekunde später war der Äthiopier Eshetu Wondimu im Ziel. Die schnelle Berliner Strecke nutzte Peninah Arusei (Kenia) bei ihrem Sieg ebenfalls zu einer Topzeit: Sie gewann in 68:22 Minuten vor ihrer Landsfrau Pauline Wangui (69:51). Über 150.000 Zuschauer sorgten trotz des kühlen und teilweise feuchten Wetters für eine mitreißende Atmosphäre entlang der Strecke. Alle Wettbewerbe zusammengerechnet, hatte die Rekordzahl von 24.551 Athleten aus 86 Nationen für den 28. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON gemeldet. In der Gesamt-Meldezahl waren 20.660 Läufer und Walker, die über die Halbmarathon-Distanz an den Start gingen. Damit hatte erstmals ein Rennen über diese Strecke in Deutschland über 20.000 Anmeldungen von Läufern. Im Ziel wurden schließlich 17.604 Halbmarathonläufer registriert. Auch dies war ein Rekord nicht nur für den Vattenfall BERLINER HALBMARATHON sondern für Deutschland. Es waren über 1.000 Finisher mehr als noch ein Jahr zuvor in Berlin.

  • 27. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON 2007: Weltklasserennen der Kenianer

    Der 27. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON bestätigte seine Stellung als eines der größten und hochkarätigsten Rennen weltweit. Die Rekordzahl von 22.048 Teilnehmern aus 70 Nationen wurde, alle Wettbewerbe zusammengerechnet, registriert – darunter waren 18.531 Halbmarathonläufer, von denen 16.050 das Ziel erreichten. 150.000 begeisterte Zuschauer sahen eines der hochklassigsten Männerrennen über die ,halbe Distanz' aller Zeiten. Der Sieger Patrick Makau Musyoki (Kenia) erzielte dabei mit 58:56 Minuten die viertschnellste jemals gelaufene Zeit und einen Streckenrekord – den Weltrekord verpasste der 22-Jährige um lediglich 21 Sekunden. Hinter ihm blieben bei insgesamt sehr guten Wetterbedingungen noch zwei weitere Kenianer unter der prestigeträchtigen Stunden-Barriere: Francis Kibiwott (59:26) und Evans Cheruiyot (59:48). Drei Läufer folgten im hochklassigsten Männerrennen in der Geschichte des Laufes mit Zeiten unter 61 Minuten. Während bei den Frauen Benita Johnson in flotten 68:28 Minuten für den ersten australischen Sieg in der Geschichte des Laufes sorgte, überzeugte Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) als Zweite mit der deutschen Jahresbestzeit von 69:46. Überschattet wurde eine ansonsten in allen Bereichen gelungene Veranstaltung von einem Todesfall: Ein 39-jähriger Läufer brach zwei Kilometer vor dem Ziel zusammen. 150.000 Zuschauer standen bei fast idealen Witterungsbedingungen an der Strecke.

  • 26. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON 2006: Der Rekordlauf

    Der 26. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON war eines der hochkarätigsten Rennen über die 21,0975 km, die es weltweit bisher gegeben hat. Damit hat der Berliner Frühjahrsklassiker endgültig aufgeschlossen zum „großen Bruder“, dem real,- BERLIN-MARATHON. Der Sieger Paul Kosgei (Kenia) lief mit 59:07 Minuten die zweitschnellste je im Halbmarathon erzielte Zeit, wenn man solche Strecken außer Acht lässt, die die Anforderungen für Rekordanerkennungen nicht erfüllen. Edith Masai (Kenia) erzielte mit 67:16 Minuten die fünftschnellste Zeit einer Frau aller Zeiten – zugleich wurde dieses Ergebnis als Jahresweltbestzeit 2006 nicht mehr unterboten. Beide Resultate bedeuteten Streckenrekorde. Die zweitplatzierte Deena Kastor (USA) stellte mit 67:34 Minuten einen Amerika-Rekord auf. Auch breitensportlich verzeichnete dieser Vattenfall BERLINER HALBMARATHON Bestmarken: Genau 20.419 Teilnehmer wurden registriert, was einem Zuwachs von gut zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprach. Dabei legten besonders die Läufer zu: 16.652 Halbmarathonläufer aus 67 Nationen, so viele wie nie zuvor bei einem solchen Rennen in Deutschland, hatten gemeldet. 13.397 von ihnen erreichten das Ziel. Rund 150.000 Zuschauer standen bei fast idealen Witterungsbedingungen an der Strecke.

  • 25. BERLINER HALBMARATHON 2005: Perfektes Jubiläum

    Besser hätte das Jubiläumsrennen kaum laufen können. Der 25. BERLINER HALBMARATHON wurde gekrönt von einem Teilnehmer- sowie einem Zuschauerrekord. Rund 150.000 Menschen versammelten sich an der 21,0975 km langen Strecke und sorgten für eine Stimmung, wie man sie vom real,- BERLIN-MARATHON kennt. Mit insgesamt 18.331 Sportlern aus 69 Nationen – darunter waren neben Läufern, Skatern, Power-Walkern, Rollstuhlfahrern und Handbikern auch die Starter beim 3,5 km FUN-RUN sowie beim Bambinilauf – waren so viele Teilnehmer wie nie zuvor beim größten und hochkarätigsten deutschen Rennen über die 21,0975 km lange Strecke am Start. Das waren gut 600 mehr als beim bisherigen Rekord aus dem Jahr 2003 (17.692). Während bei den Männern Paul Kimugul in 61:04 Minuten für den vierten kenianischen Triumph in Folge sorgte, wurde Kenias Siegserie bei den Frauen gestoppt. Genau zehn Minuten nach Paul Kimugul erreichte die Siegerin das Ziel: Luminita Zaituc (LG Braunschweig) sorgte für den ersten deutschen Erfolg beim BERLINER HALBMARATHON seit 1994. Damals hatte die Berlinerin Kathrin Weßel in 70:47 Minuten gewonnen. Sechs Jahre in Folge hatte zuletzt eine Athletin aus Kenia beim BERLINER HALBMARATHON triumphiert.

  • 24. Bewag BERLINER HALBMARATHON 2004: Kirui gewinnt hochklassiges Rennen

    Der BERLINER HALBMARATHON hatte seinen Stellenwert einmal mehr eindrucksvoll bestätigt: Spitzensportlich war es das zweitbeste Rennen in der Geschichte des BERLINER HALBMARATHON. Und dafür sorgten die Kenianer ganz alleine. Bei den Männern belegten sie die ersten zehn Plätze, wobei der Sieger Paul Kirui mit 60:40 Minuten und der nur um zwei Sekunden geschlagene Solomon Bushendich auch international erstklassige Zeiten erzielten. Bei den Frauen gingen die ersten fünf Ränge an die Laufnation Nummer eins: Kenia. Joyce Chepchumba gewann nach flotten 69:49 Minuten bereits zum vierten Mal dieses Rennen. Für Paul Kirui war es der zweite Triumph in Folge. Auch breitensportlich war es der zweitgrößte BERLINER HALBMARATHON bisher: Insgesamt 17.046 Teilnehmer aus 62 Nationen waren dabei – darunter Läufer, Inline-Skater, Power-Walker, Rollstuhlfahrer, Handbiker sowie Schüler und Kinder, die beim Bewag FUN-RUN beziehungsweise beim Bambinilauf an den Start gingen. Über 100.000 Menschen standen an der Strecke.

  • 23. BERLINER HALBMARATHON 2003: Paul Kirui trotzt dem Wetter

    Mit insgesamt 17.692 Teilnehmern aus 63 Nationen hielt der starke Aufwärtstrend beim 23. BERLINER HALBMARATHON an. Der neue Teilnehmerrekord bedeutete eine weitere Steigerung gegenüber dem Vorjahr um rund 20 Prozent – und das trotz des Aprilwetters. Die Zahl teilte sich auf in 13.948 Läufer, 2.003 Inline-Skater, 237 Walker, 6 Rollstuhlfahrer sowie 1.287 Teilnehmer beim FUN-RUN und 211 Kinder beim Bambinilauf. Schnee- und Hagelschauer machten die Kenianer zwar etwas langsamer als geplant, aber aufhalten ließen sich die afrikanischen Topläufer nicht – schon gar nicht von ihren Gegnern. Zum siebenten Mal in den letzten neun Jahren kam im Männerrennen mit Paul Kirui der Gewinner aus Kenia. Der 23-Jährige lief angesichts der widrigen Bedingungen eine erstklassige Zeit von 61:05 Minuten und war vor sieben Landsleuten im Ziel. Auf Rang neun folgte der Marathon-Europameister Janne Holmen (Finnland/64:20). Bei den Frauen sorgte Magdaline Chemjor für den fünften kenianischen Erfolg in Serie. Nach 71:12 Minuten war die 24-Jährige vor Lenah Cheruiyot (Kenia/72:00) und Carmen Siewert im Ziel. Mit 73:55 Minuten stellte die Läuferin aus Greifswald aber immerhin eine deutsche Jahresbestleistung auf.

  • 22. BERLINER HALBMARATHON 2002: Kenia dominiert in Berlin

    Der 22. BERLINER HALBMARATHON wurde zu einem halben real,- BERLIN-MARATHON. Spitzensportlich hatte diese Auflage des zweitgrößten Berliner Rennens internationales Top-Format, breitensportlich gab es einmal mehr neue Rekorde. Insgesamt hatten die Organisatoren vom SC Charlottenburg Berlin die Rekordzahl von 14.709 Meldungen aus 55 Nationen für ihre Veranstaltung registriert. Diese teilte sich auf in 11.365 Läufer über die Halbmarathondistanz, 1940 Inline-Skater, sieben Rollstuhlfahrer sowie 107 Power-Walker. Hinzu kamen dann noch die 1187 Schüler, die bei Rennen über knapp 4 km an den Start gingen, sowie 103 Kinder beim Bambinilauf. Die schnellsten Läufer waren die Kenianer Peter Chebet mit 61:19 Minuten und Rose Cheruiyot in 69:32. Fast konnte man angesichts der kenianischen Dominanz den 22. BERLINER HALBMARATHON als „Kenianische Halbmarathon-Meisterschaften" bezeichnen. Dies gilt zumindest für das, was sich an der Spitze getan hat. Die Europäer sahen da nur noch schwarz, was allerdings keine Überraschung war, schließlich fehlten jene weißen Läufer, die mit den Afrikanern normalerweise noch mithalten können. 13 Kenianer liefen auf die ersten Plätze – das ist ein Novum bei den großen internationalen Berliner Laufveranstaltungen, die allerdings in der Vergangenheit schon oft von Kenianern dominiert wurden.

  • 21. BERLINER HALBMARATHON 2001: Roncero läuft Europarekord

    Die deutsche Hauptstadt hatte zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder einen großen Frühjahrslauf mit über 10.000 Teilnehmern. Mit einer sensationellen Entwicklung wurde der BERLINER HALBMARATHON mehr und mehr zu einem echten Pendant des real,- BERLIN-MARATHON. Das gilt zum einen in breitensportlicher Hinsicht, zum anderen jedoch auch in punkto Spitzensport. 10.119 Läufer, Skater, Rollstuhlfahrer und Power-Walker aus 62 Nationen gingen über die exakt 21,0975 km an den Start. Und zählt man noch die Schüler des 4-km-Rennens hinzu, waren es sogar 11.655 Teilnehmer. Zum ersten Mal in seiner Geschichte hält der BERLINER HALBMARATHON durch Fabián Roncero eine Jahresweltbestzeit, die zugleich auch einen neuen Streckenrekord bedeutet. In der Weltspitzenzeit von 59:52 unterbot der Spanier als erst zehnter Läufer überhaupt die Stundenmarke im Halbmarathon. Auch bei den Frauen gab es ein Novum, denn Joyce Chepchumba (Kenia) gelang in überzeugenden 69:37 Minuten ein „Hattrick" beim BERLINER HALBMARATHON. Gestiegen ist beim 21. BERLINER HALBMARATHON auch die Zuschauerresonanz: Rund 50.000 Menschen standen an der Strecke.

  • 20. BERLINER HALBMARATHON 2000: Der Durchbruch zum Jubiläum

    Die Veranstalter vom SCC Berlin durften mit der Sonne um die Wette strahlen. Denn nicht nur das Wetter spielte beim Jubiläum des mit Abstand größten deutschen Rennens über die exakt 21,0975 km lange Strecke mit. Eine Reihe von weiteren Ergebnissen beziehungsweise Rekorden sorgte dafür, dass es beim BERLINER HALBMARATHON bei der 20. Auflage einen Durchbruch gab. Mit insgesamt 8.137 Athleten aus 41 Nationen gab es bei fast idealen Wetterbedingungen einen neuen Teilnehmerrekord. Das international hochklassigste Resultat erzielte einmal mehr Joyce Chepchumba. Die kenianische Vorjahressiegerin verbesserte den zwei Jahren zuvor von Marleen Renders (Belgien/70:04) aufgestellten Streckenrekord auf 68:22 Minuten. Die 29-Jährige erzielte ein Ergebnis, das auch international Beachtung erfuhr. In der Jahresweltbestenliste hatte sich Joyce Chepchumba an die sechste Stelle geschoben. Nicht unter den ersten 20 findet sich in dieser Aufstellung die vergleichsweise schwächere Männer-Siegzeit von Joseph Mareng. Der Kenianer lief 61:52 Minuten. Auch dies bedeutet für den BERLINER HALBMARATHON jedoch einen deutlichen Fortschritt, denn ein besseres Ergebnis gab es zuletzt 1995.

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